, Wittwer Marc

In Erinnerung an Hanspeter Nyffenegger

07.09.1954 – 15.12.2025

Am Montag, den 15. Dezember 2025, ist unser BVN-Trainer und Coach Hanspeter Nyffenegger im Alter von 71 Jahren verstorben.

Wir verlieren mit Hanspeter einen Sportsmann und Trainer, für den der Sport alles bedeutete. Das Badmintonspiel hat ihm in jüngeren Jahren sicher viel gegeben. Mit dem Älterwerden hat er sich als Trainer dem Badmintonsport verschrieben. 
Hanspeter hatte bereits in der Primarschule einen ausgeprägten Sinn für Sport- und Turnlektionen. Er kommentierte schon als Kind ob eine Turnstunde gut oder schlecht war. Er wurde ein begeisterter und ehrgeiziger Sportler. 
 
Hanspeter als aktiver Sportler
Von 5 bis 25 Jahren betrieb er Leichtathletik. Sein Talent war die Schnelligkeit und Schnellkraft, so waren dann 100m Sprint, Weitsprung und die Würfe seine besten Disziplinen. Von 18 bis 25 Jahren spielte er parallel zur Leichtathletik auch noch Faustball. Dort schaffte er es in kurzer Zeit in die NLA und als Verteidiger sogar noch in die Nationalmannschaft. Mit 25 Jahren schleppte ihn seine Schwester Ursi ins Badminton. Es wurde seine Hauptsportart und in wenigen Jahren war er ein guter 1. Ligaspieler beim Verein BC Basilisk-GOM (dieser Verein fusionierte später dann mit dem SC Uni Basel Badminton 1968). Bereits mit über 30 Jahren gab es dann auch noch ein paar NLB-Einsätze. An den Senioren-Schweizermeisterschaften gehörte er über mehrere Jahre zu den regelmässigen Medaillengewinnern.
 
Hanspeter als Trainer
Hanspeter fällte mit 22 Jahren einen wichtigen Entscheid in seinem Leben, holte die Matura nach und absolvierte danach den sogenannten «Turnlehrerkurs». Er war von 25 bis 65 Jahren Sportlehrer in Basel und führte mit unermüdlichem Einsatz immer wieder zusammengewürfelte Teams an den Schweizerischen Schulsporttag in diversen Sportarten. Natürlich auch im Badminton. Viele BVN-Spielerinnen und Spieler, die an seinem Arbeitsplatz, dem De Wette-Schulhaus, zu Schule gingen, konnten ihm nicht entfliehen und wurden für diese Schulsporttage «motiviert». Seine Trainerlaufbahn im Badminton begann ebenfalls mit 25 Jahren und endete erst mit seinem Tod im Alter von 71 Jahren. Er leitete Vereinstrainings und BVN-Trainings akribisch genau, war sehr oft an den Nationalen Turnieren als Coach dabei und brachte die jüngsten BVN-Spieler im Sommer auf dem LA-Stadion Schützenmatte in Schnelligkeit und Koordination weiter. Seinen Lohn für Training und Coaching spendete er direkt wieder zurück an den BVN. Das zeigt wie viel Spass ihm der Badmintonsport bereitete, er schaute es als Hobby an.
 
Hanspeter, wir behalten dich als hilfsbereiten und engagierten Menschen in bester Erinnerung!